BDS-Pres­se­mit­tei­lung zur Mit­glie­der­ver­samm­lung im April

Am 04. April 2019 fand die 19. Mit­glie­der­ver­samm­lung des BDS Kirch­heim unter Teck im Alten Evan­ge­li­schen Gemein­de­haus statt.

Der BDS Kirch­heim, als einer der mit­glieds­stärks­ten BDS-Ver­ei­ne der BRD mit ca. 300 Mit­glie­dern, befin­det sich im 20. Ver­eins­jahr. Robert Schmid begrüß­te alle anwe­sen­den Mit­glie­der und Gäs­te. Frau Ober­bür­ger­meis­te­rin Matt-Hei­de­cker beton­te in Ihrem Gruß­wort die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen BDS, Gemein­de­rat und der Ver­wal­tung. Sie ist immer wie­der ger­ne Gast des BDS. Das gemein­sa­me Mit­ein­an­der ist wich­tig für die Ent­wick­lung der Stadt. Für den Wirt­schafts­stand­ort Kirch­heim sind ihr drei Punk­te wich­tig: aus­rei­chen­de Gewer­be­ge­bie­te, Breit­band­aus­bau und ein gut auf­ge­stell­ter Ein­zel­han­del. Zum aktu­el­len Leer­stand sol­len Gesprä­che mit den Eigen­tü­mern geführt wer­den. Eine eige­ne Online-Platt­form ist kurz vor der Umset­zung. Der Start ist noch in die­sem Jahr 2019 geplant. Geschei­tert ist lei­der die Ansied­lung einer Hoch­schu­le in Kirch­heim.

Herr Proß, IHK-Refe­rats­lei­ter, berich­te­te, dass der­zeit in der Regi­on 500 Betrie­be aus­bil­den dürf­ten, tat­säch­lich aber nur 150 dies anbie­ten. Sei­ne Auf­ga­ben bei der IHK sieht er in der Beglei­tung der klei­nen mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men in der Digi­ta­li­sie­rung, die Teil­nah­me an Bil­dungs­mes­sen sowie Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten. Herr Proß berich­tet von dem neu­en Aus­bil­dungs­be­ruf „Kauffmann für E-Com­mer­ce„. Im Land­kreis gibt es der­zeit noch ca. 300 freie Lehr­stel­len, davon in der Stadt Kirch­heim 30.

Frau Bet­ti­na Schmau­der, als Ver­tre­te­rin des BDS Lan­des­ver­band Baden-Würt­tem­berg brach­te die Grü­ße vom Prä­si­den­ten des Lan­des­ver­ban­des mit.

Im Jah­res­be­richt des Vor­stan­des sprach die Dop­pel­spit­ze Karl-Albrecht Ein­se­len die aktu­el­len The­men Woh­nungs­bau, pri­vat, gewerb­lich und öffent­lich an. Ein Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men über 100 Mil­lio­nen soll in den nächs­ten 5 Jah­ren umge­setzt wer­den. Wich­tig für die Stand­ort­fra­ge und den Fach­ar­bei­ter­man­gel ist ein brei­tes Ange­bot an unter­schied­li­chen Woh­nun­gen, vor allem auch bezahl­ba­rer Wohn­raum. Der Vor­sit­zen­de hebt den sehr guten Stand­ort von Kirch­heim her­vor. Dies wäre die Nähe zur Auto­bahn, zum Flug­ha­fen und zur Mes­se sowie die Prä­senz eines S-Bahn-Anschlus­ses. Kirch­heim wächst. Mit den neu­en Wohn­quar­tie­ren kom­men neue Mit­bür­ger in die Stadt, bele­ben das Gemein­we­sen vom Kin­der­gar­ten bis zur Schu­le, ein­schließ­lich Steu­er­zah­ler und Ein­kaufs­kraft. Dies bedeu­tet aller­dings auch, dass der Ver­kehr zuneh­men wird. Hier gilt es recht­zei­tig ent­spre­chen­de Kon­zep­te und Grund­la­gen zu erar­bei­ten. Der BDS ist hier zukünf­tig eben­so gefor­dert, wie bei ande­ren Pro­jek­ten. Gemein­sam mit der Stadt­ver­wal­tung, der Wirt­schafts­för­de­rung und dem City-Ring gilt es sich ein­zu­brin­gen.

Ein Schwer­punkt muss in der Wei­ter­ent­wick­lung der Gewer­be­flä­chen und Erschlie­ßung künf­ti­ger Gewer­be­ge­bie­te lie­gen. Laut der BDS Umfra­ge von 2018 besteht hier ein gro­ßer Bedarf und Nach­fra­ge.

Das The­ma Fach­kräf­te­man­gel beschäf­tigt die BDS Mit­glie­der nach wie vor. Im Raum Stutt­gart sind ca. 9000 Arbeits­plät­ze nicht besetzt. Hier benö­tigt es Aus­bil­dungs­kon­zep­te und Koope­ra­tio­nen, gemein­sam auch mit der IHK. Vor allem der Weg über den soge­nann­ten 2. Bil­dungs­weg gilt es zu for­cie­ren. Eine Mehr­ver­zah­nung von Wirt­schaft, Betrie­ben, Dienst­leis­tern und ört­li­chen Schu­len ist anzu­stre­ben.

Zum Schluss gilt die Erin­ne­rung an das dies­jäh­ri­ge BDS-Jubi­lä­um am 20.Juli. Gefei­ert wird im Hirsch­gar­ten in Det­tin­gen.

Robert Schmid berich­tet von den Akti­vi­tä­ten und Ver­an­stal­tun­gen der letz­ten Mona­te. Von Herbst­emp­fang, Phi­lo­so­phi­schem Kamin­ge­spräch, Ski­aus­fahrt, Busi­ness-Lunch bis zum regel­mä­ßi­gen Stamm­tisch war für jeden etwas dabei. Der BDS bringt sich stark in die Loka­le Poli­tik mit ein. Gesprä­che mit Par­tei­en und Ver­ei­nen sind auch 2019 ange­sagt. Er ver­wies auf die Home­page – immer aktu­ell. 2020 soll es wie­der einen Preis der Wirt­schaft geben.

Der BDS hat gut gewirt­schaf­tet und alle Vor­stän­de, die sich wie­der mit viel Enga­ge­ment ein­ge­bracht hat­ten, wur­den ein­stim­mig ent­las­tet.

Auch die­ses Jahr stan­den wie­der Wah­len an. Simo­ne Wal­la­witz, Karin Bat­ten­schlag und Volk­hard Priss stell­ten sich nicht mehr zur Wahl. Neu gewählt in den Vor­stand wur­den Andre­as Schneck, Alex­an­der Schier­le und Jür­gen Bau­er. Anschlie­ßend erfolg­te noch die Vor­stel­lung des Wirt­schafts­pla­nes für 2019.

Karl-Albrecht Ein­se­len begrüß­te die anwe­sen­den neu­en Mit­glie­der, wel­chen den BDS-PIN erhal­ten. Beim gemüt­li­chen Aus­klang traf man sich zu Imbiss und einem Gläs­chen Wein.

Auf dem Foto der BDS-Vor­stand nach den Neu­wah­len. Von links:

Olaf Neu­mann, Andre­as Schneck, Alex­an­der Schier­le, Karl-Albrecht Ein­se­len, Robert Schmid, Jür­gen Baur, Joa­chim Weiß, Jochen Hum­mel.